Foto © Manfred Werner
Foto © Manfred Werner

Ihr Heim in der Zohmanngasse wurde zum Heim der Menschlichkeit, in Zeiten in denen andere Menschen wegsahen.
Sie hat mit ihrem unerbittlichen Engagement bewiesen das es auch anders geht, hat sich nicht auf ihrem Geburtsstand ausgeruht und ihre finanziellen Mittel für jene verwendet die sie benötigten.
Immer wieder gab es Menschen, die sich quer legten und Hass und Ablehnung schürten, sie ließ sich davon jedoch nicht beirren.
Mit all ihrer Lebenskraft kämpfte sie für das Recht auf Asyl.
Ich durfte Ute Bock persönlich kennenlernen, sie war eine der wenigen Menschen die ich an mich heranlassen konnte und umgekehrt.
In den zehn Jahren nach meiner Selbstbefreiung kamen einige Treffen zustande.
Eines werde ich nie vergessen, das intensive funkeln ihrer Augen wenn sie über die Missstände in der Asylpolitik sprach und betonte das sie sich davon nicht klein kriegen lassen wollte.
Ich war fasziniert wie viel Energie von dieser kleinen zierlichen Person ausgegangen
war.

Ihr Credo war zuerst ihre Schützlinge dann sie Selbst.